"Blumenfreunde Telemann & Händel" (6)

Das Kleine Konzert (Ltg.: H. Max), V. Winter, M. Vieweg  

Kirchplatz 3
34454 Bad Arolsen

Tickets from €13.20
Concessions available

Event organiser: Magistrat der Stadt Bad Arolsen, Große Allee 24, 34454 Bad Arolsen, Deutschland

Tickets


Event info

„Blumenfreunde Telemann & Händel“ [6]
Eintrittspreise: 28/25 Euro
Ort: Evangelische Stadtkirche
Das Kleine Konzert
Ltg.: Hermann Max
Veronika Winter, Sopran
Matthias Vieweg, Bass

Die beiden Multitalente Telemann und Händel verbindet alles Mögliche wie nämlich auch die Blumen-Liebe. Beide senden sich nicht nur gegenseitig Pflanzen zu, sondern wissen auch, welch großartige Werke der jeweils andere zu Papier gebracht hat. Hermann Max stellt Telemanns Naturidyll „Alles redet itzt und singet“, in dem das Erwachen der Natur in güldenem Morgenlicht beschrieben wird und allerhand Getier lautmalerisch hörbar wird, Händels theatralischem Einakter „Apollo e Dafne“ gegenüber, in dem Apollo – erzählt in den Metamorphosen Ovids – die sich keusch zierende Nymphe Daphne gewinnen möchte, gegenüber.

Location

Evangelische Stadtkirche
Kirchplatz 3
34454 Bad Arolsen
Germany
Plan route

Die Anfänge der Evangelischen Stadtkirche von Bad Arolsen reichen bis auf eine romanische Kapelle bei der Burg Arolsen im 13. Jahrhundert zurück und so kann sich die Gemeinde auf eine lange Tradition berufen. Die barocke Stadtkirche beeindruckt vor allem durch ihre Schlichtheit und die untypische Innenausstattung.

Über 50 Jahre lang wurde unter verschiedenen Baumeistern an der Kirche gebaut, bis sie 1787 endlich eingeweiht werden konnte. Als schlichter Barockbau präsentiert sie sich zwar an der Ost-West-Achse ausgerichtet, der Altar befindet sich jedoch ganz untypisch für Kirchen im Westen. Dies wurde notwendig, weil das Gotteshaus in die barocke Symmetrie der Stadt eingebettet wurde und der Turm sich so im Osten der Kirche erhebt.

Im Gegensatz zum schlichten Äußeren der Stadtkirche ist der Innenraum reicher geschmückt. Der Orgelprospekt ist aufwendig mit dem Stadtwappen verziert, das Deckengewölbe zieht mit prächtigen Stuckaturen im Stil des Rokoko die Blicke auf sich. Hohe Rundbogenfenster lenken den Blick in die Gewölbe und auf die drei Marmorfiguren gegenüber des Südeinganges, die Glaube, Liebe und Hoffnung repräsentieren.