Brandenburger Klostersommer: Beethoven und die Liebe

Neustädtische Heidestraße 28
14776 Brandenburg

Tickets from €28.50 *

Event organiser: event-theater e.V., Ritterstraße 69, 14770 Brandenburg an der Havel, Deutschland

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Im Juli 1812 schreibt Beethoven in Teplitz den berühmtesten Liebesbrief der Musikgeschichte – seinen „Brief an die Unsterbliche Geliebte“. Weil der Komponist das Schreiben höchstwahrscheinlich gar nicht absendet, ist die Identität der Adressatin bis heute umstritten. In Beethovens Leben haben einige Damen eine mehr oder weniger große Rolle gespielt: Julie ( Giulietta ) Guicciardi, Therese Malfatti, Josephine und Therese Brunsvik, Bettina von Arnim, Antonie von Brentano. Die Auseinandersetzung um die Frage, wer von diesen sechs die berühmte Unbekannte war, hat in der Fachwelt Züge eines Glaubenskrieges angenommen.
Informativ und unterhaltsam nähern sich Manja Sabrowski (Sopran) und Carsten Sabrowski (Bass) sowie der Schauspieler Hank Teufer dem Komponisten nicht nur als genialen Musiker, sondern auch als großen Romantiker und lüften das Geheimnis um die große Unbekannte. Dmitri Pavlov am Grandpiano und die Cellistin Susanne Szambelan sorgen dafür, dass alles im musikalischen Rahmen bleibt.

Imbiss und Getränke sind ab 18.30 Uhr erhältlich.

Location

Paulikloster
Neustädtische Heidestraße 28
14776 Brandenburg
Germany
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Das St. Pauli Kloster gilt als herausragender Repräsentant der Backsteingotik und prägt bis heute das Stadtbild Brandenburgs an der Havel. Vor allem die dreischiffige Klosterkirche erweckt mit ihrem markanten Innenraum einen atemberaubenden Eindruck. Heute ist hier nicht nur das Archäologische Landesmuseums Brandenburgs untergebracht, die Klosterkirche bietet zudem einen imposanten Rahmen für Veranstaltung verschiedenster Art.

Innerhalb mehrerer Bauetappen entstand in Brandenburg ab 1286 eine prächtige Klosteranlage mit Kirche, Klausurgebäude, Außenanlagen und Bibliothek. Die dreischiffige Hallenkirche wurde nach der Reformation evangelische Pfarrkirche, bis sie durch den Zweiten Weltkrieg schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde. Wie die gesamte Anlage wurde sie in den letzten Jahren unter großen finanziellen Aufwendungen wieder restauriert und erstrahlt seitdem in neuem Glanz. Die Klausurgebäude der Dominikaner aus dem 14. Jahrhundert zählen zu den besterhaltenen Bettelordensklöstern Norddeutschlands. Die Liberey, also die Bibliothek, zeugt vom hohen Stellenwert der Wissenschaft und Bildung für das Kloster.

Seit 2008 ist im Kloster das Archäologische Landesmuseum untergebracht, das spannend aufbereitete Exponate zeigt, wie beispielsweise das Tragenetz aus Friesack, das zu den ältesten Textilien der Welt gehört. Mit Hinterlassenschaften früherer Bewohner des Landes, angefangen bei Schmuckstücken, menschlichen Überresten wie Schädeln und umfangreichen Münzsammlungen werden vergangene Zeiten wieder lebendig.