Klavierabend Gianluca Luisi - Fréderic Chopin: 24 Préludes op. 28

Schlossplatz 1
38100 Braunschweig

Event organiser: Stadt Braunschweig, Kulturinstitut, Schlossplatz 1, 38100 Braunschweig, Deutschland

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Die Veranstaltung wurde abgesagt.

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Chopin schrieb das später als stilbildend und epochal bezeichnete Werk als Reminiszenz an den von ihm verehrten Johann Sebastian Bach, der in den beiden Teilen seiner zweibändigen Ausgabe des „Wohltemperierten Klaviers“ in 48 Präludien und Fugen systematisch durch alle Dur- und Molltonarten geführt hatte. Anders als Bach, der die Reihung chromatisch anlegte, sind Chopins Präludien im Quintenzirkel disponiert.
Nachdem Gianluca Luisi 2018 Bachs Französische Suiten komplett auf die Bühne des Roten Saals gebracht hatte, präsentiert er nun mit Chopins Préludes op. 28 von Neuem ein monographisches Programm, das seinesgleichen sucht.
Der aus Pescara stammende Künstler zählt heute vor allem wegen seiner brillanten und leidenschaftlichen, jedoch stets unaufdringlichen Interpretationen zu den herausragenden europäischen Pianisten. Wo immer der italienische Starpianist auftritt, ob in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Luxemburg, Malta, Österreich, Portugal, Japan, in der Schweiz, den USA oder in seinem Heimatland Italien, überall hinterlässt er nachhaltigen Eindruck, was ihm immer wieder langanhaltende Standing Ovations einbringt.

Location

Residenzschloss Braunschweig
Schlossplatz 1
38100 Braunschweig
Germany
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Im Schloss Braunschweig wird Geschichte wieder lebendig. Die ehemaligen Residenzbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert wurden 2007 nach Originalplänen wieder errichtet. Heute ist das Braunschweiger Schloss zugleich lebendes Beispiel klassizistischer Architektur und Museum sowie Einkaufszentrum und beherbergt zahlreiche städtische Einrichtungen.

Bereits 1718 entstand hier ein Schloss, das allerdings einem bei den Volksaufständen 1830 gelegten Brand zum Opfer fiel. Nach Plänen Carl Theodor Ottmers wurde bis 1841 das imposante neue Braunschweiger Schloss errichtet, auf deren Mitteltrakt die Quadriga der Stadtgöttin Brunonia zum Stehen kam. Nach der Ausrufung der Republik 1918 wurde das Schloss dann nicht mehr als Residenz, sondern unter anderem on der Bücherei und dem Naturhistorischen Museum genutzt. Schließlich fiel es dem Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs zum Opfer, musste 1959 abgerissen werden und das Gelände wurde zum Schlosspark.

Heute finden sich in der Shopping-Mall Schloss-Arkaden rund 150 Geschäfte, viele Gastronomien sowie die Stadtbibliothek und das das Stadtarchiv. Im Roten Saal ist das Veranstaltungszentrum des Kulturinstitutes untergebracht. Doch auch die Geschichte des Schlosses lebt hier weiter: Im Schlossmuseum sind Teile des einstigen Schlosses rekonstruiert worden. So sieht man hier beispielswiese den Thronsaal oder das Musikzimmer, die mit originalen Möbeln und Kunstgegenständen ausgestattet sind und so einen Eindruck früherer Pracht vermitteln. Auch die wiederhergestellte Quadriga, die größte Europas, hat ihren Platz auf dem Pontikus wieder bezogen.